rbb Kultur

FEATURE

Das Schweigen der Tiere Von Maximilian Netter Regie: der Autor Produktion: rbb 2015
Samstag 09:04 Uhr

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Ö1

Hörbilder

Subhas ChandraViele Wege führen zur Freiheit. Subhas Chandra Bose oder die andere Geschichte von der indischen Unabhängigkeit. Feature von Gerald Navara und Elisabeth Stratka Vor 70 Jahren, am 26. November 1949 wurde die Verfassung der neu geschaffenen Republik Indien verabschiedet - eine moderne Republik verkörpert seither die Unabhängigkeit des indischen Subkontinents. Die offizielle Geschichte der Unabhängigkeit Indiens ist vor allem mit einem Namen verbunden: Mahatma Gandhi. Doch während Gandhi sein Konzept eines gewaltfreien Widerstandes verfolgte, beschritt ein anderer indischer Politiker einen ganz und gar nicht gewaltfreien Weg. Sein Name: Subhas Chandra Bose, Bürgermeister von Kalkutta und Gandhis großer Gegenspieler im Nationalkongress. Bose suchte Verbündete bei den Feinden Englands, bei Hitler und Mussolini. Während des Zweiten Weltkriegs gründete er in Berlin die Indische Legion und verkündete auch seine politischen Ideen von Deutschland aus: über den eigens eingerichteten Radiosender "Freies Indien". Enttäuscht von Hitlers halbherziger Unterstützung suchte Bose, der übrigens ganz unstandesgemäß mit einer Österreicherin verheiratet war, bald nach neuen Verbündeten. Er übernahm in Japan die Führung der 50.000 Mann starken indischen Nationalarmee und kämpfte auf Seiten der Japaner gegen den englischen Feind. 1945 kam Subhas Chandra Bose, der Präsident der ersten provisorischen Regierung "Freies Indien", bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Seine Kritiker verurteilen ihn nach wie vor als Faschisten und Kollaborateur. In der Vorstellung seiner Verehrer lebt der "Netaji", der "verehrte Führer", jedoch als Heiliger und Märtyrer fort.
Samstag 09:05 Uhr

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WDR3

WDR 3 Kulturfeature

EliteSchwerpunkt: Auslese Die Elite - Vorder- und Rückseite Von Brigitta Lindemann Reiche und Einflussreiche, Funktions- und Leistungsträger aus Politik und Wirtschaft, aber auch Experten aus Technik, Kultur und Wissenschaft, Prominente aus Sport oder Kunst: Sie alle rechnen sich zur Elite oder werden von uns dazugerechnet. Zu Recht? Dass es Eliten gibt, ist unstrittig. Doch jenseits sozialwissenschaftlicher Definitionen bleibt die Kennzeichnung erstaunlich vage. Im Alltag oft ohne nähere Bestimmungen auf immer neuen Feldern angewandt, taugt der Begriff sowohl zum Ansporn wie zur Einschüchterung. Mit der Vorstellung von "Exzellenz" gleichgesetzt, lässt sich "Elite" auch ganz einfach als anti-egalitärer ampfbegriff verwenden. Aufnahme des WDR 2016 Wiederholung: So 15.04 Uhr
Samstag 12:04 Uhr

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Bayern 2

das ARD radiofeature

DrogenkartelleEin Feature über Geldwäschenetzwerke, Drogenkartelle und Terroristen Von Volkmar Kabisch, Jan Strozyk und Benedikt Strunz NDR 2019 Wiederholung am Sonntag, 21.05 Uhr Der internationale Kokainhandel boomt und Kriminelle bewegen Milliardengewinne aus Drogengeschäften rund um den Globus, damit südamerikanische Kokainkartelle an das Geld kommen, das sie vor allem in Europa und in den USA verdienen. Doch Geldwäsche ist für kriminelle Banden zunehmend ein Problem, weil Banktransfers immer stärker überwacht werden. Längst haben sich globale Netzwerke herausgebildet, die sich den Kokainbaronen andienen und dabei helfen, viele Millionen in kürzester Zeit um die ganze Welt zu schleusen - ohne dass Geheimdienste und Sicherheitsbehörden davon etwas mitbekommen. Seit Jahren warnen US-amerikanische Drogenfahnder davor, dass derartige Geldwäschenetzwerke zunehmend vom Libanon aus gesteuert werden. Und zwar im Auftrag und unter Leitung der Hisbollah, so die Vermutung. Die habe im Drogenhandel eine willkommene Einnahmequelle gefunden, um ihre Kämpfe gegen Israel und in Syrien zu finanzieren. Die Akten des von französischen Ermittlern enttarnten "Cedar"-Netzwerks, das in ganz Europa Kokaingeld gewaschen hat, zeigen, dass auch Deutschland im Fokus libanesischer Geldwäschenetzwerke steht. Das Feature ist eine Spurensuche, auf der die Autoren dem "Cedar"-Netzwerk und ähnlichen Geldwäsche-Organisationen nachspüren. Ihre Recherche führt sie nach Frankreich, in die Niederlande, nach Benin, Israel und in den Libanon. Im Gespräch mit Drogenfahndern, Geldwäschern und windigen Autohändlern versuchen sie zu verstehen, wie aus Kokaingeld augenscheinlich sauberes Geld wird, welche Rolle Deutschland in diesem schmutzigen Geschäft spielt und ob die Hisbollah tatsächlich hinter diesen kriminellen Machenschaften steckt und von ihnen profitiert.
Samstag 13:05 Uhr

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BR-Klassik

Das Musik-Feature

DomspatzenEin neuer Chef für die Domspatzen Gedanken über ein Amt mit 1.000-jähriger Tradition Von Gudrun Petruschka Wiederholung vom Freitag, 19.05 Uhr Ob "Premiumstelle" oder "das wichtigste Amt in der deutschen katholischen Kirchenmusik" - die Stelle des Domkapellmeisters in Regensburg, zu dessen Aufgaben auch die Leitung der weltberühmten Domspatzen zählt, ist eine heiß begehrte. 40 Männer und Frauen hatten sich beworben, acht von ihnen wurden zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Christian Heiß, bislang Domkapellmeister in Eichstätt, hat die Stelle schließlich bekommen und ist nun also seit dem 1. September 2019 der neue Chef der Domspatzen. Als er seinen Chor zum ersten Mal öffentlich im Regensburger Dom dirigierte, war das Interesse groß: Er habe den Sängern große Disziplin abverlangt, so urteilte eine Gottesdienstbesucherin. Ein anderer freute sich, dass Heiß sich dem Klang der "Regensburger Tradition" verpflichtet fühlt. Neben Christian Heiß wird in dieser Sendung auch sein Vorgänger Roland Büchner zu Wort kommen, der den Chor 25 Jahre lang geleitet hat und mit ihm wunderbare Momente in Konzerten und Gottesdiensten erlebt hat. In dessen Amtszeit fiel aber auch die Aufarbeitung des Missbrauchskandals. Außerdem erzählen einige Domspatzen, wie es war, beim Vordirigieren der acht Bewerber zu singen, und es wird geklärt, was genau mit der "Regensburger Tradition" gemeint ist - und warum auch in Zukunft keine Mädchen mitsingen werden.
Samstag 14:05 Uhr

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HR2

Kinderfunkkolleg Mathematik

mathematikGibt es Geheimzahlen? | Von Ortrun Schütz
Samstag 14:45 Uhr

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SR2 Kulturradio

FeatureZeit: Die Libanon Connection

kartellEin Feature über Geldwäschenetzwerke, Drogenkartelle und Terroristen das ARD radiofeature Von Volkmar Kabisch, Jan Strozyk und Benedikt Strunz Im internationalen Kokainhandel setzen Drogenhändler gerne auf die Dienste libanesischer Geldwäschenetzwerke. Scheinbar mühelos schleusen sie Millionensummen durch die ganze Welt. Welche Rolle spielen solche Netzwerke in Deutschland?
Samstag 17:04 Uhr

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Bremen Zwei

ARD radiofeature: Die Libanon Connection

DrogenbaroneEin Feature über Geldwäschenetzwerke, Drogenbarone und Terroristen Der internationale Kokainhandel boomt und Kriminelle bewegen Milliardengewinne aus Drogengeschäften rund um den Globus, damit südamerikanische Kokainkartelle an das Geld kommen, das sie vor allem in Europa und in den USA verdienen. Doch Geldwäsche ist für kriminelle Banden zunehmend, ein Problem, weil Banktransfers immer stärker überwacht werden. Längst haben sich globale Netzwerke herausgebildet, die sich den Kokainbaronen andienen und dabei helfen, viele Millionen in kürzester Zeit um die ganze Welt zu schleusen - ohne dass Geheimdienste und Sicherheitsbehörden davon etwas mitbekommen. Seit Jahren warnen US-amerikanische Drogenfahnder davor, dass derartige Geldwäschenetzwerke zunehmend vom Libanon aus gesteuert werden. Und zwar im Auftrag und unter Leitung der Hisbollah, so die Vermutung. Die habe im Drogenhandel eine willkommene Einnahmequelle gefunden, um ihre Kämpfe gegen Israel und in Syrien zu finanzieren. Die Akten des von französischen Ermittlern enttarnten "Cedar"-Netzwerks, das in ganz Europa Kokaingeld gewaschen hat, zeigen, dass auch Deutschland im Fokus libanesischer Geldwäschenetzwerke steht. Das Feature ist eine Spurensuche, auf der die Autoren dem "Cedar"-Netzwerk und ähnlichen Geldwäsche-Organisationen nachspüren. Ihre Recherche führt sie nach Frankreich, in die Niederlande, nach Benin, Israel und in den Libanon. Im Gespräch mit Drogenfahndern, Geldwäschern und windigen Autohändlern versuchen sie zu verstehen, wie aus Kokaingeld augenscheinlich sauberes Geld wird. Welche Rolle Deutschland in diesem schmutzigen Geschäft spielt. Und ob die Hisbollah tatsächlich hinter diesen kriminellen Machenschaften steckt und von ihnen profitiert. Von: Volkmar Kabisch, Jan Strozyk und Benedikt Strunz Produktion: NDR 2019 Redaktion: Ulrike Toma
Samstag 18:00 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Feature

luther king"Du bist erledigt!" - Die Ermordung Dr. Martin Luther Kings und das FBI Von Claus Bredenbrock Regie: Nikolai von Koslowski Mit: Christian Brückner, Nina Weniger, Michael Rotschopf, Werner Rehm, Andreas Pietschmann, GerdWameling, Justus Carrière, Michael Evers Ton: Jonas Bergler Produktion: WDR 2018 Länge: 53"03 Vor 50 Jahren tötete ein Präzisionsschuss den schwarzen Geistlichen und Bürgerrechtskämpfer Martin Luther King auf dem Balkon seines Motels in Memphis. Ein Einzeltäter, der Schwarze hasste, so lautet noch immer die offizielle Version. Doch Dokumente und Zeugenaussagen in einem Zivilprozess deuten auf eine Staatsaffäre. Vor 50 Jahren wurde der schwarze Geistliche und Bürgerrechtskämpfer Dr. Martin Luther King auf dem Balkon eines Motels in Memphis ermordet. Ein Einzeltäter, der Schwarze hasste, so lautet noch immer die offizielle Version. Doch Dokumente und Zeugenaussagen in einem Zivilprozess deuten auf eine Staatsaffäre. Jeden 15. Januar wird in den Vereinigten Staaten der Martin-Luther-King-Day begangen. "Black Lives Matter" und neuer Rassismus in Zeiten eines Donald Trump bewegen die Menschen auf den Straßen; aber auch - und immer noch - die Vertuschungen im Mordfall King. Drohungen gegen ihn hatte es immer wieder gegeben. Die konkreteste stammte, wie erst 2016 belegt werden konnte, aus dem Büro des damaligen FBI-Chefs J. Edgar Hoover: "Du bist erledigt! Für dich gibt es nur einen Ausweg. Den schlägst du besser selbst ein." Claus Bredenbrock, geboren 1947 in Gelsenkirchen-Buer. Studium der Rechts- und Sozialwissenschaften in Bochum an der "Ruhr-Universität" und der "University of North York", Toronto/Kanada. Seit 1986 Autor von Hörfunk- und TV-Magazinbeiträgen sowie eigenen Fernsehfilmen. Zuletzt fürs Radio: "SCHRIEB SHAKESPEARE SHAKESPEARE? UND IST ER TOT?" (WDR 2016). "Du bist erledigt!" - Die Ermordung Dr. Martin Luther Kings und das FBI
Samstag 18:05 Uhr

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