Deutschlandfunk Kultur

Feature

luther king"Du bist erledigt!" - Die Ermordung Dr. Martin Luther Kings und das FBI Von Claus Bredenbrock Regie: Nikolai von Koslowski Mit: Christian Brückner, Nina Weniger, Michael Rotschopf, Werner Rehm, Andreas Pietschmann, GerdWameling, Justus Carrière, Michael Evers Ton: Jonas Bergler Produktion: WDR 2018 Länge: 53"03 Vor 50 Jahren tötete ein Präzisionsschuss den schwarzen Geistlichen und Bürgerrechtskämpfer Martin Luther King auf dem Balkon seines Motels in Memphis. Ein Einzeltäter, der Schwarze hasste, so lautet noch immer die offizielle Version. Doch Dokumente und Zeugenaussagen in einem Zivilprozess deuten auf eine Staatsaffäre. Vor 50 Jahren wurde der schwarze Geistliche und Bürgerrechtskämpfer Dr. Martin Luther King auf dem Balkon eines Motels in Memphis ermordet. Ein Einzeltäter, der Schwarze hasste, so lautet noch immer die offizielle Version. Doch Dokumente und Zeugenaussagen in einem Zivilprozess deuten auf eine Staatsaffäre. Jeden 15. Januar wird in den Vereinigten Staaten der Martin-Luther-King-Day begangen. "Black Lives Matter" und neuer Rassismus in Zeiten eines Donald Trump bewegen die Menschen auf den Straßen; aber auch - und immer noch - die Vertuschungen im Mordfall King. Drohungen gegen ihn hatte es immer wieder gegeben. Die konkreteste stammte, wie erst 2016 belegt werden konnte, aus dem Büro des damaligen FBI-Chefs J. Edgar Hoover: "Du bist erledigt! Für dich gibt es nur einen Ausweg. Den schlägst du besser selbst ein." Claus Bredenbrock, geboren 1947 in Gelsenkirchen-Buer. Studium der Rechts- und Sozialwissenschaften in Bochum an der "Ruhr-Universität" und der "University of North York", Toronto/Kanada. Seit 1986 Autor von Hörfunk- und TV-Magazinbeiträgen sowie eigenen Fernsehfilmen. Zuletzt fürs Radio: "SCHRIEB SHAKESPEARE SHAKESPEARE? UND IST ER TOT?" (WDR 2016). "Du bist erledigt!" - Die Ermordung Dr. Martin Luther Kings und das FBI
Samstag 18:05 Uhr

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HR2

Live Jazz

Ginger BakerGinger Baker Trio feat. Bill Frisell & Charlie Haden | Deutsches Jazzfestival Frankfurt 1995 || Bill Frisell, g | Charlie Haden, b | Ginger Baker, dr | Deutsches Jazzfestival Frankfurt 1995, hr-Sendesaal Frankfurt, September 1995
Samstag 19:04 Uhr

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SRF 2 Kultur

Hörspiel

Beat Sterchi«Bez beinebau» von und mit Beat Sterchi und Hermann Bohlen Der deutsche Sinologe und Hörspielmacher Hermann Bohlen und der Schweizer Dichter und Performer mit herkunftsmässigem Wissen im Metzgereiwesen Beat Sterchi wurden zu einem Treffen vor das Mikrofon geladen. Bohlen sprach in einem erfundenen Idiom, Sterchi konterte mit seiner eigenwilligen Diktion.
Samstag 20:00 Uhr

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WDR3

WDR 3 Konzert

Romy CamerunMit Thomas Mau PENG Kollektiv Festival 2019 Noch immer sind Frauen im Jazz unterrepräsentiert. Die Musikerinnen des Peng-Kollektivs haben sich zum Ziel gesetzt, dass sich daran etwas ändert - Stück für Stück. Die Trompeterin Allison Phillips, die Sängerin Maika Küster und die Saxofonistin Angelika Niescier spielen am Freitag; die Sängerinnen Barbara Barth und Hanne Hukkelberg und die Schlagzeugerin Mareike Wiening am Samstag; und die Sängerin Romy Camerun demonstriert dann zur Sonntagsmatinee, dass es heute nicht mehr nötig ist, mit Männernamen für Konzerte zu werben. Es sei denn ironisch. Maika Küsters Projekt heißt "Wir hatten was mit Björn". Hier kommt das komplette PENG Kollektiv zum Zuge. Aufnahmen aus dem Maschinenhaus, Essen
Samstag 20:04 Uhr

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Deutschlandfunk

Hörspiel

samuel beckettAlle, die da fallen Von Samuel Beckett Aus dem Englischen von Erika und Elmar Tophoven Regie: Fritz Schröder Mit Tilla Durieux, Eduard Marks, Werner Schumacher, Siegfried Lowitz u.a. Produktion: NDR 1957 Länge: 78" Hörspielmagazin Extra: "Die Worte, die Töne" - Samuel Beckett und die Musik Von Karl Lippegaus Die 1956 im Auftrag der BBC entstandene berühmte erste Hörspielarbeit Samuel Becketts weist - im Unterschied zu seinen späteren Arbeiten - einen fast realistisch anmutenden Handlungsrahmen auf. Mrs. Rooney, "ein hysterisches altes Weib, zerrüttet von Kummer, Fett und Rheuma und Kinderlosigkeit", schleppt sich die heiße staubige Landstraße entlang, um ihren kranken blinden Mann vom Zug abzuholen. Ihr Gang gleicht einem Kreuzweg durch ein Leben, das nichts als Leiden und Unfruchtbarkeit kennt. Als sie endlich den Bahnhof erreicht, hat der Zug eine Verspätung, die zunächst niemand erklären kann. Endlich kommt der Zug und mit ihm der blinde Dan, der in der Stadt ein nutzloses Büro unterhält, in dem er sich mit absurden Bilanzen beschäftigt. Er nimmt die beschwerliche Fahrt dennoch auf sich, um nicht den ganzen Tag mit seiner Frau zu verbringen. Der Zug hatte Verspätung. Erst nach und nach entlockt sie ihrem Mann den Grund: Ein Kind ist aus dem Zug gefallen. Aber das ist noch nicht die ganze Wahrheit ... Gemeinsam quälen sich die beiden den Weg zurück. In ihrer Verzweiflung brechen sie über die Verheißung des 145. Psalms, dem der Hörspieltitel entlehnt ist, in wildes Gelächter aus: "Der Herr erhält alle, die da fallen, und richtet auf alle, die niedergeschlagen sind." Das Hörspiel wird zur Metapher für einen Lebensweg zwischen Trostlosigkeit und Hoffnung. Alle, die da fallen
Samstag 20:05 Uhr

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NDR Info

Das Kriminalhörspiel

Díaz EterovicEngel und Einsame Nach dem Roman von Ramón Díaz Eterovic Übersetzung aus dem Spanischen: Maralde Meyer-Minnemann Bearbeitung: Hilke Veth Regie: Stefan Dutt Mit Martin Engler, Tom Quaas, Judith Engel, Linda Olsansky, Markus Meyer, Gunter Schoß, Klaus Dieter Klebsch, Beatriz Hernandez DLR Berlin 2002 Endlich hatte Heredia den Mut, seine ehemalige Geliebte, die Journalistin Fernanda, wieder zu besuchen. Doch in ihrem Hotelzimmer ist schon die Polizei. Fernanda ist tot. Gestorben wie vor ihr ein amerikanischer Journalist - durch eine Spritze. Beide kamen nach Santiago und interessierten sich für die geheime Waffenproduktion in Chile. Zusammen mit seinem alten Freund, dem Kommissar Dagoberto Solis, begibt sich Heredia auf die riskante Suche nach den Mördern. Bei ihren Ermittlungen stoßen sie auf korrupte Polizisten und Justiz sowie Waffenhändler. Weitere Informationen unter ndr.de/radiokunst. Das Kriminalhörspiel
Samstag 21:05 Uhr

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Bremen Zwei

Sounds in concert: Hugo Race Fatalists

The WreckeryKonzertmitschnitt vom 17. September 2019, Kulturzentrum Schlachthof, Bremen Leicht zu fassen war er nie. Hugo Race hat gern mehrere Eisen im Feuer und folgt damit konsequent seinen musikalischen Instinkten. Gerade wieder aktuell: die Gruppe Hugo Race Fatalists. So hat der Australier seine sizilianische Band getauft. An seiner Seite: Mitglieder der Instrumentalformation Sacri Cuori. Mit ihnen hatte der Sänger, Gitarrist und Songwriter vor rund zehn Jahren ein Solo-Album unter dem Titel "Fatalists" aufgenommen. Damit öffnete Race eine weitere Tür auf seinem an musikalischen Unternehmungen reichen Weg. Aus dem Projekt wurde eine feste Gruppe. Das aktuelle Album "Taken By Dream" ist schon das vierte gemeinsame Werk. Es klingt etwas weniger abgründig wie manch andere Race-Produktionen, ist klanglich verspielter und kontrastiert den rauhen, dunklen Erzähler-Ton des charismatischen Australiers mit ungewohnt hellen, manchmal psychedelisch schillernden Farben. "This Is Desire" raunt Race - ein tief romantisches Songwriter-Bekenntnis mit Chanson-Flair. Später fließen Folk, Pop und Desert-Rock ineinander. Die untergründig bluesige Seite, die den Songpoeten seit Jahren begleitet, zeigt sich dafür in kleinerer Dosierung. Hugo Race pendelt heute zwischen Australien und Italien. Mehr als zwei Jahrzehnte lang hatte der Mann aus Melbourne in Europa gelebt: in London, in Berlin und im tiefen Süden. Zwischendurch war er einige Zeit im westafrikanischen Mali (er ist auch Teil des Trios DirtMusic mit Chris Eckman von den Walkabouts). All das hat Spuren in seinem Schaffen hinterlassen, stilistisch und textlich. "Road Series" heißt ein Buch, das Race über verschiedene Phasen seiner Karriere verfasst hat. Nur am Rande berührt er darin seine Anfänge in der von Punk und Wave bewegten Underground-Szene Melbournes der frühen achtziger Jahre, als er Mitglied der Bad Seeds um Nick Cave war. Mit The Wreckery scherte er damals aus. Dann gründete Hugo Race The True Spirit und veröffentlichte sein erstes eigenes Album. Eine große, eigenwillige Rock-Persönlichkeit. Jetzt machte Hugo Race endlich Station in Bremen.
Samstag 22:00 Uhr

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SRF 2 Kultur

Late Night Jazz

hoagy carmichaelHoagy Carmichael «Georgia on my Mind» ist der bekannteste Song des Singer/Songwriters Hoagy Carmichael (1899 - 1981), Ray Charles machte daraus ein Welthit.
Samstag 22:06 Uhr

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Deutschlandfunk

Lange Nacht

mittelmeer"Eingeschlossen zwischen sterbliche Dinge" Eine Lange Nacht über das Mittelmeer Von Manuel Gogos Regie: Claudia Mützelfeldt (Wdh. v. 5./6.11.2016) Einst erschien das Mittelmeer als Zentrum der Welt. Als Mare Nostrum war es jahrhundertelang die Arena, in der sich Weltgeschichte abspielte. In der Antike war es Schauplatz von Entdeckungsfahrten und Seeschlachten, von Religionsstiftungen und Kriegen zwischen den Religionen; es war ein Umschlagsplatz für Handel und Ideen. Seit der Renaissance bildete die Méditeranée die geistige Landschaft, in der sich ein humanistisches Europa, fasziniert vom Ideal des Maßes, selbst entwarf. Die ,Lange Nacht" durchmisst das Mittelmeer von West nach Ost. Wenn an Steuerbord die weiße Stadt Algier auftaucht, hört man die frühen Mittelmeeressays des späteren französischen Nobelpreisträgers Albert Camus. Wenn an Backbord die Hafenstadt Marseille vorbeizieht, kommt die besondere Anziehungskraft dieses großen Umschlagplatzes der französischen Kolonialgeschichte zur Sprache. In der Langen Nacht des Mittelmeers geht es um Schiffbrüche, um Seemannsgarn à la Homer, um Aberglauben und Meeresschaum, um den Gesang der Sirenen. Es geht auch um die Inselfahrten nordeuropäischer Sonnensucher, um die Landschaften, in denen die Olivenbäume "mit ihren Händen Licht sieben" (Odysseas Elytis). Auch Lampedusa kommt in Sicht, dieses raue Eiland zwischen Afrika und Europa, das schon William Shakespeare als Vorbild seines Dramas ,Der Sturm" diente. Heute laufen hier die Flüchtlingsrouten und Sehnsüchte Schwarzafrikas zusammen. Auch dies ist das Mittelmeer: ein Burggraben der Festung Europa und ein Massengrab. Am Ende der Reise gelangen wir ins östliche Mittelmeer und gehen in Athen an Land. Müssen wir Abschied nehmen vom Sehnsuchtsort Mittelmeer? Oder lädt das Mittelmeer gerade heute, wo Europa in einer Identitätskrise steckt, zu einer anderen Art der Geschichtsschreibung ein: Kann man Europa neu denken, von seinem Ursprung, vom Süden her?
Samstag 23:05 Uhr

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NDR Info

Nachtclub Classics

Bruce HornsbyBruce Hornsby wird 65 - Pastures of Plenty Mit Gitti Gülden "Es dürfen auch schon mal ein paar Noten mehr sein", sagt Bruce Hornsby. Hornsby - war das nicht dieser superfreundliche Mann am Klavier mit dem einen großen Hit "The Way It Is"? 30 Jahre ist das her, und der Mann am Klavier ist nach wie vor gefragt wie eh und je. Er hat in den vergangenen Jahren eine bemerkenswerte Karriere gemeistert: Über neun Millionen verkaufte Alben und bei rund 900 Produktionen und Konzerten mitgewirkt, von Pat Metheny über Dylan bis Grateful Dead. Der leidenschaftliche Basketballer blieb dabei bodenständig und sympathisch - ein von allen gelobter Ausnahmemusiker. "Eins habe ich ganz sicher gewonnen - jede Menge Erfahrung", sagt der Pianist aus Virginia. Er ist immer noch live unterwegs, macht immer noch Alben und ist heute 65 Jahre alt geworden. Wir gratulieren in Nachtclub Classics auf NDR Info.
Samstag 23:05 Uhr

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