Jetzt läuft auf Ö1:

Die Ö1 Klassiknacht

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Animal Spirits". Wie uns Tiere und Pflanzen aus der Krise helfen können, erzählt Oliver Tanzer, Autor und Journalist, leitet das Wirtschaftsressort der Wochenzeitung "Die Furche". - Gestaltung: Alexandra Mantler Tiere und Pflanzen seien in vielfacher Hinsicht sozialer und im Ganzen auch viel rationaler als Menschen, meint der Autor und Wirtschaftsjournalist bei der Wochenzeitung "Die Furche", Oliver Tanzer. Der Mensch halte sich für das höchst entwickelte Wesen der Erde. Aber wenn es um Krisen geht, ist keine Art anfälliger und zerstörerischer als er. Er produziert unablässig ökonomische, politische und ökologische Krisen. Mehr noch, er ist unfähig, die Probleme, die er selbst schafft, nachhaltig zu lösen. Tiere und Pflanzen, ja sogar Einzeller sind ihm darin weit überlegen. Man sollte von ihren Strategien lernen und kann auch von ihnen lernen, meint der Journalist Oliver Tanzer. Er macht sich "Gedanken für den Tag" über die wunderbaren Ratgeber aus der Natur. Über Wölfe als bessere Betriebswirte und Manager, Fledermäuse als Egoismus-Therapeuten, Bäume als Wachstums-Genies und Menschenaffen als Beziehungsprofis.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.52 Uhr

 

 

Leporello


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Renate Burtscher. Nicht ausschließlich, aber viel Cäcilienlob, mainly british, eine Erinnerung an Maria Anna Mozart und Clara Schumann lobt Johannes Brahms "Mich hat dieses Requiem ergriffen, wie noch nie eine Kirchenmusik. [: : :] Ich musste immer, wie ich Johannes so da stehen sah mit dem Stab in der Hand, an meines teuren Robert Prophezeiung denken 'lasst den nur mal erst den Zauberstab ergreifen, und mit Orchester und Chor wirken'- was sich heute erfüllte. Der Stab wurde wirklich zum Zauberstab und bezwang alle, sogar seine entschiedensten Feinde".


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Die Wildbiologin Claudia Bieber über das Sozialverhalten von Wildschweinen. Teil 5: Klima und Nachwuchs Gestaltung: Maria Harmer "Wir Menschen können ins Weltall fliegen, aber über Wildschweine, einheimische Wildtiere, wissen wir so wenig", sagt die Wildbiologin Claudia Bieber von der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Wir wüssten auch nicht, wie viele Wildschweine derzeit in Österreich leben. Um mehr über das Sozialverhalten dieser "super schlauen Tiere" (Zitat Bieber) herauszufinden, hat sie gemeinsam mit Kolleg/innen eine Langzeitstudie gemacht. Besonderes Augenmerk legte sie auf die sozialen Strukturen, die sich entwickeln oder verändern, wenn aus einer Gruppe die sogenannte "Leitbache" entfernt wird. "Wildschweine sind sehr soziale Wesen", so das Credo der Wildbiologin. Und sie hat sogar eigenständige Persönlichkeiten in den Gruppen, den sogenannten "Rotten" ausmachen können: Da gibt es den Schüchternen und die Unerschrockene, die Fürsorgliche und den Draufgänger. Und die Forscher/innen konnten auch den sogenannten "Silver-Spoon-Effekt" bei Wildschweinen nachweisen: Jungtiere, die in Jahren mit gutem Nahrungsangebot und auch unter sonst idealen Bedingungen auf die Welt kamen, also quasi "mit einem silbernen Löffel im Mund" geboren wurden, waren stärker und hatten einen lebenslangen Vorteil. Die Wildbiologin Claudia Bieber von der Veterinärmedizinischen Universität erzählt von ihren jahrelangen Beobachtungen im großen Wildschweingatter der Universität und gibt interessante Einblicke in die Sozialstrukturen dieser intelligenten Waldbewohner.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Kontext - Sachbücher und Themen

Redaktion: Wolfgang Ritschl "Ein Algorithmus hat kein Taktgefühl": Wo künstliche Intelligenz sich irrt und was wir dagegen tun können, schildert Katharina Zweig (Buch: Heyne Verlag). Beitrag: Maicke Mackerodt "Der Philosoph der Freiheit": Karl Viewegs monumentale Hegel-Biografie (Buch: C. H. Beck Verlag). Rezension: Andreas Puff-Trojan "Wir riechen besser als wir denken": Wie der Geruchssinn Erinnerungen und Krankheiten voraussagt, erforscht Johannes Frasnelli (Buch: Molden Verlag Studiogespräch: Wolfgang Ritschl "Die Kehrseite des Konsums": Wolfgang Königs Geschichte der Wegwerfgesellschaft (Buch: Franz Steiner Verlag). Rezension: Ivo Kaufmann Moderation: Wolfgang Ritschl


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09.42 Uhr

 

 

Saldo - das Ö1 Wirtschaftsmagazin


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Intrada - Österreichs Musizierende im Porträt

Musica Juventutis vom 18. November +++ Musikverein von unten - die 4 neuen Säle näher betrachtetn +++ Hörkultur im Klassenzimmer - das Projekt "Hörminute" Präsentation: Eva Teimel Musica Juventutis vom 18. November Klanglich vielfältig gestaltete sich das zweite Musica Juventutis Konzert dieser Saison im Schubertsaal des Wiener Konzerthauses. Bühne frei hieß es für die 21-jährige Saxophonistin Alexandra Pichler und die aus Osttirol stammende Gitarristin Katharina Kollreider - beides bereits wettbewerbserfahrene Solistinnen. Außerdem präsentierte sich das Arton Klaviertrio - bestehend aus dem Geiger Andreas Siles-Mellinger, dem Cellisten Lukas Rotherfußer und der Pianistin Sophie Druml.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten - Neue Literatur aus Österreich

"Cherubino". Von Andrea Grill. Es liest Gerda Lischka. Gestaltung: Daniela Wagner Zwei hochkarätige Bühnenengagements, zwei Männer und unvorhergesehener Nachwuchs - all diese Dinge will die 39-jährige Iris in ihr Sängerinnenleben integrieren. Sie hält die Schwangerschaft in Künstlerkreisen geheim und bleibt in ihrer beruflichen Planung zielstrebig. Als Mezzosopranistin, deren Karriereweg sie soeben ganz nach oben an die New Yorker Metropolitan Opera und zu den Salzburger Festspielen führt, agiert sie souverän. Auch die nahende Geburt plant Iris als gut organisierte Frau sorgsam und gelassen. Dann aber ist da noch die Tatsache, dass sie mit zwei Männern gleichzeitig liiert ist. Jeder der beiden könnte der Kindesvater sein: der lebhafte italienische Tenor Sergio, mit dem sie seit langem in einer offiziellen Beziehung lebt, aber auch der verheiratete Ludwig. Ihm ist Iris durch eine starke Sehnsucht und innere Nähe verbunden. Nicht immer gelingt Iris eine nüchterne Betrachtung ihres künftigen Lebens mit Kind, und sie weiß, dass Entscheidungen folgen müssen. Nach Studienaufenthalten in mehreren Ländern promovierte die 1975 in Bad Ischl geborene Autorin Andrea Grill an der Universität Amsterdam in Biologie. In ihrem 2015 erschienenen Roman "Das Paradies des Doktor Caspari" thematisierte sie die ungewöhnichen Aktivitäten eines Naturwissenschafters rund um eine aussterbende Schmetterlingsart. Ihr Romandebüt legte die Schriftstellerin 2008 mit "Tränenlachen" (Otto Müller Verlag) vor. Gedichtbände präsentierte sie 2011 mit "Happy Bastards" und 2014 mit "Safari, Innere Wildnis". 2007 nahm Andrea Grill am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb teil. Sie ist Trägerin des Förderpreises für Literatur der Stadt Wien 2013 und wurde mit ihrem jüngsten Werk "Cherubino" im August dieses Jahres auf die Longlist für den "Deutschen Buchpreis 2019" gereiht.


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Philipp Weismann. Dorothee Oberlingers musikalische Reise durch die Nacht Patricia Kopatchinskaja ist für ihr intensiv-eigenwilliges Geigenspiel ebenso bekannt wie für ihre unkonventionellen Programme. In den letzten Jahren inszeniert sie immer wieder Konzerte, mit Titeln wie "Bye-Bye Beethoven", "Krieg Chips", oder aktuell "Time Eternity". Letzteres hat sie nun auf ein gleichnamiges Album übertragen. Sie hat es gemeinsam mit der Camerata Bern aufgenommen - seit Herbst 2018 ist Kopatchinskaja künstlerische Leiterin des Ensembles. Im Mittelpunkt von "Time Eternity" stehen zwei Violinkonzerte des 20. Jahrhunderts: Karl-Amadeus Hartmanns 1939 entstandenes "Concerto funebre", das die Verzweiflung des Komponisten über den Naziterror in Deutschland ausdrückt. Und das Violinkonzert "Polyptyque" von Frank Martin von 1973, das den Leidensweg Jesu Christi thematisiert. Inspiriert wurde Martin von einer um 1310 in Siena gemalten Passionsgeschichte. Die einzelnen Sätze von "Polyptyque" wechseln sich mit Chorälen aus J.S. Bachs Johannes-Passion ab. Ergänzt wird das Album unter anderem durch gesprochene jüdische und orthodoxe Gebete. Verfolgung, Leid, aber auch Hoffnung und die Vorstellung der Erlösung ins Ewige durchziehen das Programm von "Time Eternity": 600 Jahre Musik, die vom Mittelalter-Komponisten Guillaume de Machaut bis zum Avantgardisten John Zorn reicht.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

In Concert

Jazzgeschichte, live: Carla Bley, Steve Swallow, Andy Sheppard. Gestaltung: Helmut Jasbar Oft und gerne wird sie als "Grand Dame des Jazz" bezeichnet, als "the one and only Carla Bley" angekündigt. Und tatsächlich: Die Komponistin, Bandleaderin und Pianistin Lovella May Borg - als die sie 1936 in Oakland, Kalifornien, geboren wurde - hat die Jazzgeschichte seit den 1960er Jahren mitgeschrieben. Vor allem als Erfinderin pointierter Themen wurde sie früh - von Pianist Paul Bley - entdeckt, und in dieser Rolle weiß sie bis heute das Publikum zu begeistern. Das zeigte Carla Bley auch in Murnau, Oberbayern, beim verdienten "Festival Grenzenlos" am 12. Oktober 2013 in einer interessanten Trio-Formation: Mit dem Briten Andy Sheppard am Saxofon und ihrem langjährigen musikalischen Partner Steve Swallow, dessen Bass-Klang stets unverwechselbar ist. Geboten wurden sublime Kompositionen aus der Feder von Carla Bley, die von ihr und ihren Partnern in ausgiebigen musikalischen Exkursen veredelt werden. Eine Feier des kammermusikalischen Jazz auf höchstem Niveau.


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15.30 Uhr

 

 

Moment - Kulinarium

Der größte Vogel bei Tisch Truthahn zwischen Beiwerk als Fitnesssalat und Delikatesse als Braten Putenfleisch erfreut sich hoher Beliebtheit - knapp sechs Kilo verzehrt der durchschnittliche Österreicher davon im Jahr, Besonders das magere Brustfleisch gilt landläufig als gesund und vielfältig einsetzbar. Die brustschweren Züchtungen der Intensivmast ermöglichen zudem einen niedrigen Kilopreis. Unter Skeptikern gilt die Pute jedoch als kulinarisch uninteressant, weil ohne ausgeprägten Eigengeschmack. Lange bevor die Pute zu Streifen auf Salaten wurde, hatte das Geflügel an Festtagen seinen großen Auftritt: in Amerika wird der Vogel zu Thanksgiving als Ganzes ins Rohr geschoben und in England gilt der gefüllte Truthahnbraten als klassisches Weihnachtsgericht. Über biologische Haltung von Puten und über die Suche nach Geschmack. Gestaltung: Johanna Steiner Kostnotizen: Neuerdings mit fünf Hauben. Der Restaurant-Führer Gault Millau 2020 Gestaltung: Alexander Bachl


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15.55 Uhr

 

 

Schon gehört? Tipps für Klein und Groß


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Da capo: Im Gespräch

"Wenn irgendetwas von mir überlebt, dann sind es meine Bücher. Ich sehe mich als Autor, nicht als ikonisches Individuum." - Renata Schmidtkunz im Gespräch mit Salman Rushdie, indisch-britischer Schriftsteller und Meinungsfreiheitskämpfer Er arbeitete im Theater, als Werbetexter oder als Journalist, bevor er sich mit seinen Büchern einen Namen machen konnte. Die Erstveröffentlichung seiner "Satanischen Verse" im Jahr 1988 sorgte weltweit für politische Auseinandersetzungen. In ihnen hinterfragt der kaschmir-indische, muslimische Schriftsteller die Glaubwürdigkeit des Propheten Mohammeds und die Fundamente des Islams. Der iranische Ajatollah Ruhollah Chomeini verurteilte Rushdie zum Tode und brach die diplomatischen Beziehungen mit England, das Rushdie unter Polizeischutz nahm, ab. Rushdies Übersetzer und Buchhändler wurden Opfer gezielter Terroranschläge und sein Buch wurde in vielen Staaten zensiert und verbrannt. 1990 erschien die für sein eigenes Leben stehende Parabel "Harun und das Meer der Geschichten", die Rushdie, der in Cambridge Geschichte studiert hatte, für seinen Sohn schrieb. Zwar wurde 1998 die Fatwa, also der über sein Leben entscheidende Rechtsakt, für ungültig erklärt, doch in endgültiger Sicherheit kann sich Rushdie bis heute nicht wissen. 2012 verfasste er seine Autobiografie "Joseph Anton" - der Titel erinnert an den Namen, den Rushdie im Untergrund verwendete. 1992 erhielt er den Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur und wurde 2007 trotz heftiger Proteste von der Queen zum Ritter geschlagen. Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz warnt der 1947 in Mumbai geborene Autor vor den Gefahren autoritärer Theokratien und erzählt, wie es sich nach Jahren in Verborgenheit anfühlt, wieder frei zu sein.


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Wolfgang Schlag. Der Trompeter Thomas Gansch und der Posaunist Leonhard Paul Sie sind das Herz der Band "Mnozil Brass". Nicht nur musikalisch sind Leonhard Paul und Thomas Gansch die Frontmänner dieser so höchst erfolgreichen Formation. Auch wenn "Mnozil" in die Kabarett-Kiste greift, sind die beiden garantierte Lachnummern. Ihre musikalische Herkunft ist die Volksmusik. Leonhard Paul spielt schon mal den Zink, wenn beim Concentus Musicus dieses seltsame Instrument gefragt ist. Und Thomas Gansch steigt gern bei den weltbesten Jazzensembles für ein atemberaubendes Solo ein. Für ihr neuestes Werk "Ménage à trois" holten sie sich den Tubisten Albert Wieder, um gekonnt zwischen Volksmusik, Klassik, Jazz und Pop zu wandeln.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Die österreichische Dynastie der Bankiersfamilie. Mit Roman Sandgruber, emeritierter Leiter des Instituts für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Johannes Keppler Universität Linz Gestaltung: Andreas Wolf Nie verfügte ein Familienverband über einen höheren Anteil am jeweiligen Welteinkommen, sowie Weltvermögen, wie die fünf Linien der Rothschilds im 19. Jahrhundert. Mit ihrem Reichtum stellten sie sämtliche europäischen Herrscherfamilien und Handelsdynastien wie die Medici und Fugger, aber auch indische Moguln und Maharadschas und sogar das heutige Arabische Königshaus in den Schatten. Für den Aufstieg der Rothschilds war der 1744 unter ärmlichsten Verhältnissen im Frankfurter Juden-Getto geborene Mayer Amschel verantwortlich. Sein Sohn Salomon Mayer stieg im Vormärz zum führenden Bankier Österreichs auf. Dessen Sohn wiederum gründete die Credit-Anstalt für Handel und Gewerbe. Sein Enkel galt als reichster Mann Europas. Die österreichischen Rothschilds wurden in den Adelsstand erhoben, finanzierten Staaten, Kriege, Fabriken und den Eisenbahnbau. Der Niedergang erfolgte während der Zwischenkriegszeit, an deren Ende die Enteignung und Vertreibung durch die Nationalsozialisten stand. Den Schlusspunkt unter die österreichische Dynastie setzte 1955 Louis Nathaniel Rothschild durch seinen Suizid auf Jamaika. In jahrelanger Arbeit übersetzte der Wirtschaftshistoriker Roman Sandgruber in Londoner Archiven handschriftliche Texte, die in hebräischen Buchstaben im Frankfurter Dialekt verfasst waren. Um die schriftlichen und sprachlichen Hürden zu bewältigen, lernte Sandgruber die hebräische Schrift. Durch die Kombination aus Schrift- und Sprachkenntnissen war er der erste Wissenschafter, der die Rothschildtexte historisch aufarbeitete.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.20 Uhr

 

 

Europa-Journal


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

matrix - computer neue medien

Warum ein Einkauf bei Amazon mehr kostet als wir denken Online-Riesen und lokale Händler spielen nicht nach denselben Regeln. Das zeigt der Geschäftsführer des Österreichischen Handelsverbandes, Rainer Will, im Buch "Das Ende des Online Shoppings". Müssen lokale Händler zum Beispiel Verpackungsabgaben entrichten, bleiben sie ausländischen Riesen meist erspart. Auch bei der Besteuerung suchen sich Weltkonzerne jene Plätze aus, die ihnen am meisten entgegenkommen. Die Kosten für den vermeintlich günstigeren Preis tragen letztendlich dann doch die Konsument/innen. Franz Zeller hat mit Rainer Will u.a. über die Ungleichbehandlung von lokalen Händlern und Online-Giganten gesprochen und nach den Perspektiven für eine neue Art von Online-Handel gefragt. Redaktion: Franz Zeller Moderation: Wolfgang Ritschl


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19.30 Uhr

 

 

Jazztime

Von New York nach Wien: Chanda Rule und Gernot Bernroider. Gestaltung: Andreas Felber (Live aus dem RadioCafe) Lange Jahre waren die aus Chicago stammende Vokalistin Chanda Rule und der aus dem oberösterreichischen Innviertel zugewanderte Schlagzeuger Gernot Bernroider in der New Yorker Szene umtriebig: Bernroider z.B. im von ihm gegründeten, in Name und Konzept von den experimentellen Autoren des französischen Oulipo-Kreises inspirierten Jazz-Fusion-Ensemble "The Oulipians", Chanda Rule auch als vielgefragte Gospel- und Musicalsängerin. Bernroider bleibt der alten Heimat u.a. über den seit 2011 alljährlich im August organisierten "New York City-Musikmarathon" in Mattighofen verbunden; seit 2017 leben die beiden in Wien, wo Chanda Rule, die kürzlich die CD "Sapphire Dreams" (u.a. mit Pianist Kirk Lightsey) vorgelegt hat, an der Jam Music Lab Private University unterrichtet. In der "Jazztime" sprechen Bernroider und Rule über ihr Leben als Musiker bzw. Musikerin jenseits und diesseits des Atlantiks und stellen sich auch in Live-Einlagen vor.


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20.00 Uhr

 

 

Kabarett direkt

Sebastian Krämer: "25 Lieder in 25 Jahren", live aus dem Linzer Posthof. Moderation: Bernhard Fellinger Es lässt sich nicht bestreiten, dass der deutsche Kabarettist und Musiker Sebastian Krämer seit nunmehr mindestens 25 Jahren auf der Bühne steht. Und bevor ihm schon wieder etwas Neues einfällt, was das Ausmaß des bisher angewachsenen Werkes ins endgültig Unüberschaubare treibt, ergreift er die Gelegenheit, die Magie dieser halbrunden Zahl werbetechnisch auszuschlachten und ein paar Abende nur mit einer Auswahl von alten und noch älteren Songs ohne thematisch-programmatischen Bogen zu gestalten. Streng genommen ist es kein Best of, eher sind es einfach irgendwelche 25 Lieder aus irgendwelchen 25 Jahren aus dem Schaffen von Sebastian Krämer. Ein Bühnenabschied ist bei dem Mann so bald auch nicht zu befürchten, aber vielleicht ein Abschied von den meisten dieser Lieder, die fortan andere singen sollen. Die F.A.Z. Rhein-Main-Zeitung schreibt über den feinsinnigen Musikkabarettisten: "Krämer genießt es, seine Zuhörer an der Nase herumzuführen und sich dabei erwischen zu lassen. In seinen Liedern, Gedichten und Texten legt er falsche Fährten, er schlägt Haken vom Tiefsinn zum Wahnwitz, vom schwarzen Humor zum lichten Aphorismus, von der Philosophie zum Kalauer."


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22.01 Uhr

 

 

Spielräume - Nachtausgabe

Klänge aus dem Weltraum. Gestaltung: Klaus Wienerroither Ein von Robert Moog entwickelter Synthesizer wurde durch das von Walter Carlos eingespielte "Switched on Bach"-Album Ende der 1960er-Jahre schlagartig weltberühmt. Seine große Zeit hatte dieses elektronische Musikinstrument in den 1970er-Jahren, in der sowohl die deutschen Elektronikpioniere Kraftwerk als auch Jazzmusiker wie Chick Corea den Minimoog ausgiebig verwendeten. Diese handlichere Weiterentwicklung des ursprünglichen Synthesizers dient heute noch als Referenzgerät zur klanglichen Beurteilung aktueller Synthesizer und im PC synthetisierter Sounds. Die "Spielräume - Nachtausgabe" huldigt einem legendären Klangerzeuger, der unzählige Klangspuren in der Pop-, Rock- und Jazzgeschichte hinterlassen hat.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Spielräume - Nachtausgabe

(Fortsetzung). Klänge aus dem Weltraum. Gestaltung: Klaus Wienerroither Ein von Robert Moog entwickelter Synthesizer wurde durch das von Walter Carlos eingespielte "Switched on Bach"-Album Ende der 1960er-Jahre schlagartig weltberühmt. Seine große Zeit hatte dieses elektronische Musikinstrument in den 1970er-Jahren, in der sowohl die deutschen Elektronikpioniere Kraftwerk als auch Jazzmusiker wie Chick Corea den Minimoog ausgiebig verwendeten. Diese handlichere Weiterentwicklung des ursprünglichen Synthesizers dient heute noch als Referenzgerät zur klanglichen Beurteilung aktueller Synthesizer und im PC synthetisierter Sounds. Die "Spielräume - Nachtausgabe" huldigt einem legendären Klangerzeuger, der unzählige Klangspuren in der Pop-, Rock- und Jazzgeschichte hinterlassen hat.


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation und Musikauswahl: Beate Linke-Fischer dazw. 3:00 und 5:00 Uhr Nachrichten


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